
Das was die Sissy von einem Crossdresser unterscheidet ist ihre Unterwürfigkeit. Das haben wir nun schon in mehreren anderen Artikeln des Öfteren festgestellt. Lasst uns mal schauen was das jedoch genauer bedeutet. Jeder hat ja sicher eine grobe Vorstellung davon, was sich dahinter verbirgt. Die meisten Sissys werden jedoch erst im Laufe ihrer Ausbildung wirklich verstehen, was unterwürfiges Verhalten genau meint.
8 Aspekte der Sissy Unterwürfigkeit

Wenn man an unterwürfiges Verhalten denkt, dann ist das erste was den meisten dazu einfällt, dass eine Person das tut was eine andere Person möchte. Aber das schließt nur einen kleinen Teil des unterwürfigen Verhaltens ein und ist ein rein mechanischer Gehorsam. Für eine Sissy, die ihre Unterwürfigkeit wirklich ausleben will, kommen noch einige weitere Aspekte hinzu, die ein Gesamtbild erzeugen, das von einer großen mentalen Stärke geprägt ist. Ähnlich wie bei der Ritterlichkeit sind hier acht dieser Aspekte:
1. Gehorsamkeit:
Eine unterwürfige Sissy gehorcht den Anweisungen oder Befehlen einer dominanten Person. Das können z.B. die Frau/Freundin, die Herrin, der Lover deiner Frau, die dich als Cuckold Sissy hält, oder andere sein. Sie tut dies aus Respekt vor der Autorität oder aus dem Drang, die Bedürfnisse und Wünsche der dominanten Person zu erfüllen.
Die Befehle werden dementsprechend auch weder hinterfragt, geschweige denn diskutiert. Eine Sissy tut einfach was ihr aufgetragen wird.
2. Respekt und Höflichkeit:
Unterwürfiges Verhalten beinhaltet oft einen respektvollen und höflichen Umgang mit anderen. Das Verwenden einer sehr höflichen Sprache, insbesondere nur dann zu sprechen, wenn es der Sissy erlaubt wird oder alles was sie sagt mit einer bestimmten Floskel oder Anrede zu beenden, wie z.B. „Sehr wohl, meine Herrin“ sind Grundvoraussetzungen.
Auch spricht die Sissy nur, wenn sie dazu aufgefordert wird. Widerworte kennt eine Sissy nicht. Neben der Sprache zeigt die Sissy auch stets Respekt und Höflichkeit in ihrem Handeln und Tun. Sie hält sämtliche Türen auf, egal ob im Haus, Auto oder sonst wo. Eine Sissy setzt sich nie vor ihrer Herrin hin, außer sie wird dazu aufgefordert, oder verlässt unerlaubt den Raum.
Manchmal kommt es auch darauf an wie streng eine Sissy erzogen wird. Das kann so weit gehen, dass sie nicht einmal ohne Erlaubnis aufs Klo darf.
Genauso behandelt sie nicht nur die, ihr gegenüber, dominanten Personen mit größtem Respekt, sondern geht auch äußerst respektvoll im Umgang mit deren Eigentum um. Das heißt wenn sie beispielsweise an jemanden vermietet wird und sie darf dort einen Dildo benutzen, dann geht sie äußerst pfleglich damit um und reinigt ihn anschließend. Im besten Fall gibt sie den Gegenstand in besserem Zustand zurück, als sie ihn bekommen hat.
3. Bescheidenheit:
Das Leben einer Sissy ist sehr entbehrungsreich. Aber das stört sie nicht, da sie ein sehr bescheidener Mensch ist. Eine Sissy stellt keine Ansprüche an andere Menschen oder ihre Umwelt, sondern nur an sich selbst.
Sie sprichst auch nicht über sich selbst, es sei denn sie wurde dazu aufgefordert. Sie hört einfach nur zu. Die Sissy zeigt aufrichtiges Interesse an dem was ihr gesagt wird und stellt nichts davon in Zweifel.
Eine Sissy hat auch keine Wünsche, die sie äußert. Sie verzichtet sogar auf Orgasmen. Selbstverständlich verspürt sie innerlich ein großes sexuelles, aber unerfülltes Verlangen. Es bleibt ihr verwehrt, da sie sich dazu entschlossen hat ein Leben in Keuschheit zu führen.
4. Erfüllung von Wünschen:
Nicht nur, dass eine Sissy auf das formulieren von eigenen Wünschen verzichtet, sie ist aktiv darum bemüht die Wünsche anderer zu erfüllen. So erledigt sie alle Arbeiten, auf die ihre Frau/Freundin/Herrin, usw. keine Lust hat, wie Hausarbeit, Kochen, Geld verdienen, usw.
Selbstverständlich steht die Erfüllung der sexuellen Wünsche der entsprechenden Person im Vordergrund. Deshalb wird eine Sissy auch darin ausgebildet ihre Zunge so zu benutzen, dass sie ihre Frau oder Herrin angemessen befriedigen kann. Ihre Sissy-Fotze wird so weit trainiert, dass sie ohne Zucken auch den größten Schwanz in sich aufnehmen und so als williges, benutzbares Sexspielzeug funktionieren kann.
5. Vertrauen:
Das Vertrauen ist die Basis einer wie auch immer gearteten Sissy Beziehung. In einer Cuckold Beziehung vertraust du als Sissy darauf, dass deine Frau dich nicht verlässt, umgekehrt vertraut sie darauf, dass du dich wie die Sissy verhältst, die sie in dir sieht. Lies dazu gerne mehr in diesem Artikel.
Stehst du im Dienste einer Herrin, vertraust du darauf, dass sie bestimmte (Schmerz-)Grenzen einhält. Dafür vertraut sie dir, dass du mit voller Hingabe ihre persönliche Sissy bist.
Gleichzeitig braucht eine Sissy aber auch ein sehr starkes Vertrauen in sich selbst. Dass sie den Entschluss ihr Leben auf diese Art zu führen, vor allem das Leben in Keuschheit, durchhalten kann. Dass sie bereit ist über ihre Grenzen hinauszugehen, zu trainieren und eine sehr große mentale Stärke aufzubauen.
Genauso benötigt sie dieses Selbstvertrauen im öffentlichen Leben. Während zu Beginn der Sissyfizierung noch relativ viel hinter verschlossenen Türen passieren kann, wird irgendwann der Moment kommen an dem die Veränderung auch nach außen hin sichtbar wird.
Fingernägel werden lackiert, Haare an Armen und Beinen verschwinden, dafür werden die Haare auf dem Kopf länger und verwandeln sich eine weibliche Frisur. Bis auch irgendwann der Kleidungsstil von männlich zu weiblich gewechselt wird.
All das ist nur möglich, wenn die Sissy den festen Glauben und das Vertrauen an bzw. in sich selbst hat.
6. Kommunikation:
Unterwürfige Personen im Allgemeinen kommunizieren sehr offen und ehrlich mit ihrem dominanten Konterpart. Bei Sissys muss das nicht unbedingt der Fall sein. Eine Sissy würde ihrer Frau oder Herrin zwar niemals etwas verschweigen, aber sie ist nun mal auch gehorsam, höflich und bescheiden, wodurch sie an sich einen eher passiven Part in der Kommunikation übernimmt. Sprich sie antwortet einfach nur, anstatt etwas aktiv zu formulieren.
Insbesondere in einem Sissy-Herrinnen-Verhältnis ist es für die Sissy auch wichtig zu beachten, dass sie unter Umständen nur sprechen darf, wenn es ihr erlaubt wurde – das kommt auf die individuellen Vereinbarungen an.
Nichtsdestotrotz antwortet die Sissy trotz ihrer Unterwürfigkeit aber auch stets ehrlich und aufrichtig, wenn sie etwas gefragt wird.
7. Selbstlosigkeit:
Für die Sissy steht ihre Frau oder Herrin stets an oberster Stelle. Ihre Bedürfnisse zu befriedigen ist ihr wichtiger als alles andere. Eine Sissy stellt niemals die eigenen Bedürfnisse über die ihrer Frau oder Herrin – nie, nie niemals!
Dabei ist es auch egal wie gut oder schlecht es der Sissy damit geht. Sie hält es aus, schluckt es runter und ist eine gehorsame, unterwürfige Sissy. Mental wird es sie stärker machen und ihre Sissy Attitude weiter festigen.
Vor allem zu Beginn des Sissyfizierungsprozesses ist es wichtig, dass die Sissy diesen mentalen Wandel vollzieht und die eigenen Ansprüche so lange hinten anstellt, bis sie merkt, dass sie gar keine Ansprüche mehr hat.
Wichtig ist für sie einzig und allein die Zufriedenheit ihrer Frau oder Herrin.
8. Dankbarkeit und Demut:
Eine Sissy empfindet zu jedem Zeitpunkt der Beziehung tiefe Dankbarkeit und Demut gegenüber ihrer Frau oder Herrin. Dankbarkeit, dass sie ihre Sissy Bedürfnisse frei ausleben kann. Aber auch Dankbarkeit, dass sie ihr dabei hilft, indem sie es unterstützt, fördert oder fordert.
Demut geht oft eng mit Selbstlosigkeit einher. Es gibt nicht so viele Frauen, die ihren Mann gerne zu einer Sissy machen oder dabei begleiten wollen, wie er eine wird. Auch wenn es mehr werden, bleibt der überwiegende Teil lieber dem klassischen, ankonditionierten Verhalten treu.
Wenn ihr eine Sissy werden wollt und tatsächlich eine Frau an eurer Seite habt, die das Ganze unterstützt oder sogar aktiv mitgestaltet, dann empfindet ihr ganz automatisch große Dankbarkeit und Demut für euer außergewöhnliches Glück.
Sissy Attitude

Die oben genannten acht Aspekte der Sissy Unterwürfigkeit – die man sicher auch nochmal feiner untergliedern kann – zeigen, dass unterwürfiges Verhalten mehr ist als blanker Gehorsam.
Der Sissy Lebensstil oder die Sissy Attitude, die man mitbringen oder sich aneignen muss, ist ein vielschichtiges und komplexes Thema. Und es wird nochmal diffiziler wenn man es auf die verschiedenen Arten von Beziehungen, in denen sich eine Sissy befinden kann, anwendet.
Es macht einen Unterschied, ob du eine Cuckold Sissy bist oder das Dienstmädchen eines dominanten Paares. Und es macht wiederum einen Unterschied, ob du die Sexsklavin eines dominanten Paares bist.
Selbstverständlich bist du in allen Beziehungsformen in der Rolle dich bedingungslos zu unterwerfen und den Befehlen, die dir aufgetragen werden, zu gehorchen. Doch es kann durchaus zu unterschiedlich starken Ausprägungen einzelner Facetten der Sissy Unterwürfigkeit kommen. Das hängt zum einen von den Vorlieben deines dominanten Partners ab, zum anderen von dir selbst, aber kann auch von Situation zu Situation unterschiedlich sein.
Ausprägungen der Sissy Unterwürfigkeit

In einer Cuckold Beziehung ist die Bescheidenheit vermutlich deutlich stärker ausgeprägt, als in einer Sissy-Herrinnen-Beziehung. Der Grund ist offensichtlich. Deine Cuckold Beziehung hat mit großer Wahrscheinlichkeit mal als klassische „männliche Mann-weibliche Frau-Beziehung“ begonnen. Eben das was man als „normale“ Mann-Frau-Beziehung bezeichnen würde.
Irgendwann kam dann jedoch der Zeitpunkt, an dem sich die Beziehung verändert hat. Die Frau wollte gerne, dass der Mann mal halterlose Strümpfe zum Rollenspiel trägt. Oder der Mann wollte beim Sex mal eine devote Rolle einnehmen oder wie auch immer. Was der konkrete Auslöser ist, sei mal dahingestellt. Der Punkt ist, dass der Stein irgendwann ins Rollen kam.
Haben beide Spaß daran, bauen sie die sexuelle Spielart weiter aus und probieren verschiedene Dinge. Die Frau wird dominanter, der Mann wird unterwürfiger. Stück für Stück, immer weiter. Während dieses Prozesses rücken die Wünsche und Bedürfnisse des Mannes immer weiter in den Hintergrund. Dabei lernt er mehr und mehr Bescheidenheit.
Aufgrund dieser langsamen, stetigen Veränderung haben beide Partner – denn die Frau gewöhnt sich genauso daran, dass ihr Mann immer bescheidener wird – viel mehr Zeit sich damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen, so dass die Bescheidenheit des Mannes deutlich präsenter in der Beziehung ist.
Im Gegenzug stellt die Bescheidenheit in einer Sissy-Herrinnen-Beziehung sozusagen eine Grundvoraussetzung dar. Eine Domina willigt nicht ein sich eine Sissy zu halten, wenn sie ihr erstmal erklären muss, dass sie keine Wünsche zu stellen hat.
Das sollte der Sissy von Anfang an klar sein.
In dieser Beziehung ist die Erfüllung der Wünsche der Herrin vielleicht stärker ausgeprägt, da sie von Anfang an mehr Wünsche äußert.
Sissy Demütigung

Die Demütigung haben wir bisher nur am Rande im Zusammenhang mit der Dankbarkeit erwähnt, obwohl sie uns doch in so vielen Situationen begleitet. Grundsätzlich besteht ein Unterschied zwischen Demut und Demütigung. Unter beiden Begriffen versteht man zwar die herabwürdigende Behandlung eines Lebewesens oder konkret der Sissy. Aber die Demut geschieht aus eigenem Willen heraus, während bei der Demütigung der oder die andere zur Demut gezwungen wird.
Da eine Sissy jedoch immer freiwillig zur Sissy wird, können wir auf diese Feinheiten vermutlich verzichten und Demut und Demütigung synonym verwenden.
Eine Sissy erfährt insbesondere während ihrer Ausbildung eine ganze Reihe von Demütigungen, die sie zu einer unterwürfigen Sissy machen soll. Je nach Ausbildungsstand werden diese Demütigungen unterschiedlich stark empfunden.
Am Anfang kostet es viel Überwindung für einen Mann Damenunterwäsche zu kaufen. Er empfindet es als entwürdigende oder eben demütigende Aufgabe. Natürlich kann er gegenüber der Verkäuferin behaupten er wolle die Unterwäsche nur für seine Frau kaufen. Aber vermutlich will er sie gerne so lange wie möglich tragen und muss sich deshalb auch danach erkundigen wie man sie richtig wäscht.
Wie dem auch sei, früher oder später muss der Mann fragen stellen, die man nicht stellen würde, wenn man die Unterwäsche nur mitbringen soll. Da beginnt die Demütigung.
Aber irgendwann – nach ein paar Monaten oder Jahren – wenn der Mann oder die angehende Sissy dauerhaft Damenunterwäsche trägt und regelmäßig neue kauft, dann wird es zur Routine und die Demütigung entfällt.
Den gleichen Prozess durchläuft die Sissy beim keusch werden. Sie wird es als demütigend empfinden, dass sie sich nicht mehr auf typisch männliche Art und Weise selbst befriedigen kann – wichsen bis zum Abspritzen, am besten innerhalb von drei Minuten während nebenher ein schlechter Porno läuft.
Wenn sie noch nicht genügend Disziplin mitbringt, um von sich aus nicht mehr an sich herumzuspielen, wird sie einen Peniskäfig tragen müssen. Auch das wird sie als demütigend empfinden, bis ihre Sissy-Clit durch die permanente und orgasmusfreie Keuschheit völlig schlaff und nutzlos geworden ist.
Ob sich die Cuckold Sissy jemals daran gewöhnt den Schwanz des Lovers ihrer Frau sauber zu lecken, nachdem dieser sie gefickt hat und ihn wieder für die nächste Runde auf Temperatur zu bringen, sei mal dahingestellt.
So lassen sich auch immer weitere noch krassere Beispiele finden, an die ihr euch nie gewöhnen werden (könnt).
Das heißt die Demütigung wird in eurem Leben als unterwürfige Sissy ein stetiger Begleiter sein. Lernt damit umzugehen und zu leben.
Die unglaublich vielen Facetten der Unterwürfigkeit, wie diese wechselseitig auf euch einwirken, wie ihr damit umgeht, ihr sie verinnerlicht und sie wiederum nach außen hin auslebt oder ausleben solltet, mag die ein oder andere Sissy vielleicht überfordern. Gerade am Anfang ist es schwer auf alles zu achten. Aber lasst euch nicht entmutigen.
Ihr werdet in diese Aufgabe hineinwachsen und sie meistern.

