
So gut wie jeder Leser dieses Artikel dürfte die Abkürzung BDSM schonmal gehört haben. Dass „SM“ für Sadismus & Masochismus steht, ist so ziemlich jedem bekannt. Dass das „BD“ für Bondage und Disziplin steht, wissen auch noch die meisten. Was aber nicht mehr so viele wissen ist, dass die Kombination „DS“ für Dominanz und Submission (also Unterwerfung) steht. Bei „Unterwerfung“ müsste es bei den meisten Sissys klingeln. Die Themen Sissy und Bondage scheinen also doch enger miteinander verbunden zu sein, als es zunächst den Eindruck macht.
Schauen wir uns doch mal an, was passiert wenn die Interessen von Sissys und BDSM-Liebhabern zusammen kommen und so etwas wie Sissy Bondage entsteht.
Falls ihr keinen Bock habt das was, wie und warum zu lesen, dann könnt ihr direkt auf den interessanten Teil springen.
Wenn ihr euch für weitere Crossover Themen interessiert, dann schaut doch mal im allgemeinen Sissybereich nach.
Bondage – was war das nochmal?

Bondage ist ein englischer Begriff und heißt so viel wie Fesselung. Konkret heißt das natürlich nicht jemanden stumpf bewegungsunfähig zu machen oder zwei Gegenstände miteinander zu verbinden. Gemeint sind spezielle Fesselungstechniken zur Erregung und Steigerung der sexuellen Lust.
Bei bestimmten Bondage-Varianten, wie dem japanischen Shibari, stehen darüber hinaus auch Ästhetik, Konzentration und auch eine gewisse Form der Meditation im Vordergrund.
Studien zeigen, dass mehr als jeder Vierte bereits Erfahrungen mit Fesselspielchen hat oder wenigsten davon fantasiert.
Der Hintergrund hierin liegt im Spiel von Macht und Unterwerfung, das auf sehr, sehr viele Menschen eine unbeschreibliche Anziehung ausübt.
Disziplin, Dominanz und Unterwerfung
Für uns Sissys klingen diese Worte wie Musik in unseren Ohren. Auf unserem Weg zur perfekten Sissy bringen wir bei unserer Sissyfizierung eine unfassbar große Disziplin auf.
Warum man Disziplin braucht, um sich fesseln zu lassen, obwohl man eigentlich nichts macht? Ganz einfach: du kannst ja mal versuchen 10 Minuten still sitzen zu bleiben, ganz ohne dich zu bewegen. Also auch nicht mal eben an der Nase kratzen.
Zunächst ist es eine mentale Anspannung, weil es für uns Menschen ungewohnt ist, uns gar nicht zu bewegen. Selbst im Schlaf bewegen wir uns. Später, wenn man lange genug in der gleichen Position verharrt ist, fangen die Muskeln an steif zu werden und beginnen irgendwann zu schmerzen. Das kennt jeder, der mal zu lange auf einem Stuhl gesessen hat.
Wenn man nun mal für eine Stunde oder vielleicht noch länger gefesselt wird, dann benötigt das sehr wohl Disziplin diesen Zustand auszuhalten. Natürlich hilft es uns, dass wir uns freiwillig fesseln lassen – aber wir setzen uns auch freiwillig auf Stühle, was unseren Muskeln trotzdem egal ist und sie irgendwann zu schmerzen beginnen.
Dominanz ist unser ständiger Begleiter, egal von welcher Seite wir uns an unsere Sissyfizierung heranwagen – ob wir als Cuckold starten oder von einer ausgebildeten Herrin begleitet werden. Als Sissy lieben wir es die Kontrolle abzugeben und uns führen zu lassen.
BDSM und Bondage im speziellen gibt uns hierzu ein weiteres Werkzeug an die Hand, was den psychologisch/mentalen Aspekt um einen körperlichen Aspekt erweitert. Wir geben nicht nur die Kontrolle über unseren eigenen Willen ab, sondern lassen uns auch die Möglichkeit nehmen uns bewegen zu dürfen. Auf diese Art unterwerfen wir uns nicht nur geistig, sondern auch ganz bewusst körperlich.
Wo wir von Unterwürfigkeit sprechen. Die unterschiedlichen Facetten wahrer Unterwürfigkeit kennt nur eine Sissy. Im Bondage können wir dieses Spiel aus Macht und Kontrolle auch sehr schön ritualisieren. Die bereits angesprochene Shibari-Variante eignet sich hierzu besonders gut, da sie neben dem Bondage an sich auch einen sehr schönen ästhetischen Charakter hat.
Was so manch ein Shibari-Meister vollbringt, kann man auch gerne als Kunst bezeichnen. Diese Menschen schaffen es andere Menschen in lebende Skulpturen zu verwanden und das mit nichts weiter als einem Seil.
Nicht selten geht das Bondage soweit, dass die gefesselte Person sich irgendwann an Seilen baumelnd im Raum befindet. In wie weit man den Druck auf den einzelnen Körperteilen spürt, wenn man „aufgehängt“ wird, kann die fesselnde Person (die genaue Bezeichnung ist hier übrigens Rigger) dabei ganz bewusst steuern.
Gibt es nur ein Seil, an dem du hochgezogen wirst, dann lastet dein ganzes Körpergewicht auf diesem einen Punkt. Sind es zwei, verteilt sich der Druck und fühlt sich dementsprechend nur noch halb so stark an. Außerdem kommt es drauf an, auf welchem Körperteil der Druck lastet: ein Seil das unter den Armen verläuft ist sanfter als ein Aufhängen (der Fachbegriff ist aus dem englischen: Suspension) an den Handgelenken.
Theoretisch sind unzählige Suspension-Punkte möglich, so dass man sich auch gefühlt freischwebend durch den Raum bewegen kann. Ganz wesentlich ist also das Vertrauen zwischen dem Rigger und dem (Rope-)Bottom. Auch das kennen wir bereits aus unserer Sissy Ausbildung. Vertrauen ist wie so oft der Grundstein einer jeden Beziehung, wie auch immer diese geartet ist.
Sissy Bondage – eine neue Spielart
Was läge also näher, als zu den Buchstaben Kombinationen BD, SM und DS auch SB als Sissy Bondage hinzuzufügen?
Sissy Bondage ist in dem Fall eine Spielart, mit der die Entwicklung der angehenden Sissy unterstützt oder die Erfahrungen der fortgeschrittenen Sissy noch stärker intensiviert werden kann.
Für Bondage werden verschiedene Utensilien vorausgesetzt. Das mindeste was man benötigt ist ein Seil. Wenn man erste Erfahrungen in der Kunst des Fesselns machen will, dann reichen in der Regel 2-3 ausreichend lange Seile aus dem Baumarkt aus.
Hat man jedoch ein bestimmtes Ziel vor Augen, wie etwa die bereits angesprochene Ausbildung einer angehenden Sissy, braucht es etwas mehr. Oder wenn man eine erfahrene Sissy an ihre Grenzen bringen will. Dann sollte man auf eine etwas professionelle Ausstattung zurückgreifen.
Hierzu möchte ich euch unseren Partner KlinikBondage vorstellen. KlinikBondage ist ein deutscher Hersteller für hochwertige Bondage-Artikel, die in Handarbeit angefertigt werden. Neben den bekannten Fesselvorrichtungen hat KlinikBondage ein paar wirklich interessante Spielzeuge zu bieten, die ihr euch unbedingt anschauen solltet:
*Wenn ihr nicht einfach nur stöbern wollt, sondern ein paar konkrete Empfehlungen, dann lest hier weiter, was KlinikBondage speziell für Sissy zu bieten hat.
Sissy Bondage – Unterwerfung und Demütigung

Eine Sissy, insbesondere wenn sie eine Herrin oder einen Herren hat, hat ihren freien Willen abgelegt. Lebewesen ohne eigenen Willen tragen ein Halsband, damit sie auch dann gehorchen, wenn sie mal etwas mürrisch sein sollten. Ein Halsband gehört deshalb zur Standardausrüstung einer Sissy und selbstverständlich gibt es bei KlinikBondage ein extrem hochwertiges Modell.*
Entweder als modisches Accessoire oder zur Unterstützung der nächsten Session sind Hand- und Fußfesseln immer besonders willkommen.*


Natürlich gibt es beides auch im Komplettset mit zusätzlicher Fixierung aller drei Bestandteile. Falls die Sissy mal vorgeführt werden soll oder einfach nur so zum Spaß.*
Sissy Bondage – Bestrafung
Wenn die Sissy trotz Peniskäfig nicht die Hände von sich lassen kann, dann muss sie vielleicht mal für eine gewisse Zeit auf ihre Hände verzichten. Hierfür gibt es tolle Fäustlinge.*


Helfen selbst die Fäustlinge nicht, dann gibt es immer noch die gute alte Zwangsjacke. Damit wird jede noch so notgeile Sissy erstmal ruhig gestellt.*
Manchmal helfen auch einfach nur noch ein paar gezielte Schläge mit dem Paddel auf den ungezogenen Sissy Arsch, damit wieder Zucht und Ordnung herrscht.*

Sissy Bondage – Training

Eine Sissy soll stets und allseits bereit sein, um gefickt zu werden. Damit das so bleibt, gibt es diese schöne Liebesschaukel, die man auch im Liegen benutzen kann.*
Falls die Sissy mal für ein paar Stunden benutzt werden soll, kann man sie auch praktischerweise mit diese Bettfessel in der richtigen Position halten.*

Sissy Bondage – die ultimative Fesselung

Wer seine Sissy komplett ruhigstellen und sie in eine 100%ige Abhängigkeitsposition bringen will, der sollte sich mal die 12-Punkt Bettfixierung anschauen.*
Wem das nicht reicht, der kann seiner Sissy auch 1-2 Sinne rauben, indem er ihr diese Maske überzieht.*

Sissy Bondage – Selfbondage

Ein wirklich sehr interessantes Konzept, für alle die den Einstieg finden wollen – insbesondere wenn sie alleine anfangen zu experimentieren, ist das Selfbondage Set.*
Um sich selbst zeitlich begrenzt zu fixieren ohne dabei schummeln zu können, für den ist das Eisschloss genau die richtige Lösung.*

Sicherheit
Ganz wichtig beim Bondage ist natürlich das Thema Sicherheit. Gerade als Anfänger solltet ihr euch vorsichtig rantasten. Kauft euch 2-3 Artikel als Grundausstattung und übt vorsichtig. Fesselt nicht zu eng, denn ihr wollt keinen Blutstau in wichtigen Körperteilen. Und lasst vor allem erstmal den Hals weg. Ist die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen, könnt ihr bereits nach wenigen Sekunden das Bewusstsein verlieren. Wird die Durchblutung nicht wieder hergestellt, wars das mit euch.
Im Spiel zu zweit solltet ihr – wie im BDSM üblich – auch ein Code-Wort vereinbaren. Falls es dem einen zu viel wird, er sich unwohl fühlt oder sonst etwas schief zu gehen droht, dann könnt ihr so unmissverständlich klar machen, dass die Session enden soll.
Schaut euch ein paar Videos an und lest ein paar Ratgeber/Tutorials. KlinikBondage hat auf ihrer Seite eine Reihe von Tipps, wie ihr starten könnt und was es zu beachten gibt.
Fazit
An BDSM und Bondage im Speziellen ist nichts verwerflich oder pervers. Durch Studien ist ziemlich gut belegt, dass ein großer Anteil der Bevölkerung bereits mit Fesselspielen herumexperimentiert hat. Statistisch gesehen ist es so gut wie unmöglich, dass ihr niemanden kennt, der sich nicht schon mal damit beschäftigt hätte. Das heißt Bondage ist in der Gesellschaft präsenter und normaler, als man vermuten könnte, auch wenn sich die meisten davon distanzieren würden.
KlinikBondage gehört zu Deutschlands Topadressen was Bondage Equipment angeht. Wenn ihr euch näher mit Bondage beschäftigen wollt, dann macht es am besten gleich richtig. Schaut gerne direkt dort vorbei, was es außer unseren Empfehlungen noch zu entdecken gibt und taucht in diese äußerst spannende Welt ein.
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